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Muster 4, Zuzahlung, KTW, Entlassmanagement — rund um den Krankentransport gibt es viele Begriffe, die Ämter und Kassen voraussetzen, aber selten erklären. Hier sind die wichtigsten, in klarem Deutsch und mit dem Praxiswissen unserer Disposition.
Ein Angehöriger, der im Krankentransportwagen mitfährt. Bei uns in der Regel kostenfrei — wichtig ist nur, die Begleitung bei der Bestellung anzugeben, damit der Platz eingeplant wird. Bei Kindern und dementen Patienten ist eine vertraute Begleitung ausdrücklich erwünscht.
Die europäische Norm für Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge. Sie regelt Ausstattung, Trage-Systeme und Sicherheit. Unsere Fahrzeuge entsprechen als KTW dieser Norm — was konkret an Bord ist, zeigt die Seite Ausstattung.
Die regelmäßige Fahrt zur Dialyse, meist dreimal pro Woche. Die Krankenkasse genehmigt üblicherweise die gesamte Behandlungsserie auf einmal; gefahren wird als Serienfahrt mit festen Zeiten. Mehr dazu: Dialysefahrten.
Die gesetzliche Pflicht des Krankenhauses, die Zeit nach dem Aufenthalt zu organisieren — inklusive Verordnung für die Heimfahrt. Praktisch heißt das: Den Transportschein für die Entlassungsfahrt stellt die Station oder der Sozialdienst aus, nicht der Hausarzt.
Ein Krankentransport über eine lange Strecke — deutschlandweit, ab und nach Berlin. Typisch: Verlegung in eine Spezialklinik, Umzug ins Pflegeheim einer anderen Stadt oder die Fahrt zur Familie. Liegend oder sitzend, mit Pausen und Betreuung: Fernfahrten.
Fahrten zu ambulanten Behandlungen muss die Kasse grundsätzlich vorab genehmigen. Als erteilt gilt sie u. a. bei Pflegegrad 4/5, bestimmten Merkzeichen und Behandlungsserien wie Dialyse oder Chemo. Fahrten zur stationären Aufnahme brauchen keine Vorab-Genehmigung.
Die „kleine Schwester" des Krankentransports: eine Fahrt mit Taxi oder Mietwagen ohne medizinische Betreuung — für Patienten, die gehfähig sind und keine Hilfe unterwegs brauchen. Wer zahlt und wann, erklärt der Ratgeber Krankenfahrt per Taxi.
Die Beförderung im KTW mit zwei qualifizierten Transportsanitätern — für alle, die unterwegs Betreuung oder die besondere Ausstattung des Fahrzeugs brauchen: liegend, im Tragestuhl oder sitzend. Kein Blaulicht-Einsatz: Krankentransporte sind planbare, verordnete Fahrten.
Das Fahrzeug des Krankentransports: Trage, Tragestuhl, Sauerstoff und medizinische Grundausstattung nach DIN EN 1789. Im Unterschied zum Rettungswagen fährt der KTW geplante Transporte stabiler Patienten — ruhig, ohne Sondersignal.
Die Fahrt eines stationären Patienten in ein anderes Krankenhaus — zum MRT, zum Spezialisten, zur Mitbeurteilung — und zurück auf die Station. Bestellt meist direkt von der Klinik; Unterlagen und Bildgebung fahren dokumentiert mit: Konsilfahrten.
Der Transport auf der Trage für alle, die nicht sitzen können oder sollen — nach Operationen, bei Kreislaufproblemen, auf langen Strecken. Ob liegend oder sitzend gefahren wird, legt der Arzt auf dem Transportschein fest.
Einträge im Schwerbehindertenausweis: aG = außergewöhnliche Gehbehinderung, Bl = blind, H = hilflos. Mit einem dieser Merkzeichen gilt die Genehmigung für Fahrten zu ambulanten Behandlungen als erteilt — die Verordnung genügt.
Das offizielle Formular „Verordnung einer Krankenbeförderung". Arzt oder Klinik kreuzen an, wie gefahren werden muss (liegend, Tragestuhl, sitzend) und warum. Mit Muster 4 rechnen wir direkt mit der Kasse ab. Alles Wichtige: Ratgeber Transportschein.
Die Einstufung der Pflegebedürftigkeit von 1 bis 5. Für den Transport wichtig: Ab Pflegegrad 4 — und bei Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätseinschränkung — gilt die Genehmigung für ambulante Fahrten automatisch als erteilt.
Die Beförderung im eigenen Rollstuhl, sicher verzurrt im KTW — ohne Umsetzen, wenn das anstrengend oder schmerzhaft wäre. Bitte bei der Bestellung angeben, ob es ein Standard- oder E-Rollstuhl ist, damit das passende Fahrzeug kommt.
Der Krankenrücktransport aus dem Ausland nach Deutschland — etwa nach einem Unfall im Urlaub. Bodengebunden im KTW aus dem europäischen Ausland nach Berlin und deutschlandweit: Auslandsfahrten & Rückholung.
Wiederkehrende Fahrten nach festem Plan — zur Dialyse, Chemo, Strahlentherapie oder Wundversorgung. Einmal eingerichtet, läuft der Ablauf mit festen Zeiten und möglichst demselben Team: Serienfahrten.
Das Liegend-System des KTW: eine fahrbare Liege, auf der Patienten angeschnallt und mit verstellbarem Rückenteil transportiert werden. In enge Treppenhäuser passt sie oft nicht — dann kommt der Tragestuhl zum Einsatz.
Ein klappbarer Transportstuhl mit Gurten und Tragegriffen, mit dem zwei Sanitäter Patienten sitzend durch Treppenhäuser tragen — der Normalfall im Berliner Altbau ohne Aufzug. Ausführlich erklärt: Tragestuhl-Transport.
Der geplante Wechsel von einem Krankenhaus in ein anderes — in eine Spezialklinik, zur Reha oder näher an den Wohnort der Familie. Innerhalb Berlins oder als Fernfahrt deutschlandweit, liegend oder sitzend.
Der gesetzliche Eigenanteil bei Kassenfahrten: 10 Prozent der Fahrtkosten, mindestens 5 und höchstens 10 Euro pro Fahrt. Alles darüber rechnen wir direkt mit der Krankenkasse ab — Vorkasse gibt es bei uns nicht.
Von unserem Standort in Schöneberg sind wir schnell in ganz Berlin für Sie da — Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 6, 10787 Berlin.
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